BVT (Bundesverband Tattoo)

Die erste Vertretung der deutschen Tätowierer und Tattoostudiobetreiber, nimmt als BVT unter dem designierten Vorstand: Andreas Schmidt, Daniel Krause und Urban Slamal seine Arbeit mit sofortiger Wirkung auf. Neben vielen namhaften deutschen Tätowierern, wird die Arbeit des BVT von den beiden wichtigsten deutschen Verbänden innerhalb der deutschen Tätowierszene unterstützt, dem D.O.T. e.V. (Deutsche organisierte Tätowierer) und Pro Tattoo e.V..

Arbeits- und Hygienestandards

Farben, Arbeitsmaterialien, Hygiene und Verbraucherschutz werden immer wichtigere Themen in unserem Berufsalltag. Der Bundesverband erarbeitet Richtlinien, die sowohl die Sichtweise der Tätowierer, als auch der öffentlichen Stellen berücksichtigen. Das Wachstum der Branche ist zu immens, als das die öffentlichen Stellen noch für einen langen Zeitraum unsere Arbeit in einem rechtlichen Graubereich tolerieren werden.

Der Bundesverband erarbeitet mit den zuständigen Stellen:

  • verläßliche Regelung, welche Farben in Deutschland eingesetzt werden dürfen
  • bundesweit einheitliche Hygienstandards für Studios und Tätowierer

Für eine einfache Umsetzung der kommenden Regelungen bietet der Bundesverband Weiterbildungen und Seminare für seine Mitglieder und alle gewerblichen Tätowierer an.

Arbeits- und Hygienestandards

Aufklärarbeit

Aufklärungsarbeit

Die Tattoobranche ist mittlerweile eine wirtschaftliche Größe in Deutschland. Für unsere Kunden, die Medien, die Politik und die öffentlichen Ämter existieren wir bis jetzt nur als einzelne Künstler oder Studiobetreiber. Der BVT schliesst diese Lücke und tritt als geeinte Stimme auf und vertritt die Interessen der gesamten Tattoo-Branche.


Berufszugangsregelung

Der Bundesverband erarbeitet mit den zuständigen Stellen die Basis für eine Berufszugangsregelung für Neutätowierer.

Eine Zulassung zum Tätowierer erfolgt nur nach einer erfolgreich abgelegten Prüfung u.a. in den Bereichen:

  • Technisches Handwerk
  • Hygiene
  • Betriebswirtschaft
  • Marketing

Nur eigene Qualitätsstandards können uns davor schützen, dass der Gesetzgeber eigenständig agiert und Regelungen einführt, die realitätsfern und geschäftsschädigend für uns sind.

Eine Berufszugangsreglung ist der wichtigste Baustein, um als eigenständiger Beruf wahrgenommen zu werden und vor Hobby- und Wohnzimmertätowierern geschützt zu sein.

Auch die rechtliche Situation der Tätowierer lässt sich nur mit einer gesetzlichen Zugangsregelung verbessern.

Für eine bunte Zukunft braucht es einen starken Bundesverband. Für einen starken Bundesverband braucht es viele Mitglieder.

Berufszugangsregelung

Die wichtigsten inhaltlichen Ziele des BVT sind:

  • die Erarbeitung, Vermittlung und Kontrolle von Branchenstandards hinsichtlich der Ausbildung, Hygiene und Fachkenntnisse für Tätowierer und Tattoostudiobetreiber. Diese Standards werden für die Endkunden unter einem bundesweit einheitlichen Gütesiegel sichergestellt. Hierfür bietet der Verband zum Erhalt des Gütesiegels umfangreiche Fort- und Ausbildungsmassnahmen für seine Mitglieder an.
  • gemeinsam mit den zuständigen Institutionen die erarbeiteten Standards als Basis einer verbindlichen Berufszugangsregelung für Tätowierer zu etablieren
  • Aufklärarbeit, mit dem Fokus auf Erst- und Jungkunden.
  • die Arbeit als zentrale Anlaufstelle für Tätowierer und Tattookunden, bei Fragen und Problemen rund um die gesamte Thematik.

Der BVT wird mit den zuständigen Ämtern und der Politik an der Etablierung einer gesetzlichen Berufszugangsregelung für Tätowierer und bundesweit einheitlicher Hygiene- und Arbeitsstandards arbeiten.

Neben der damit verbundenen Verbesserung Verbraucherschutz (69% der ca. 12 Millionen Tätowierten in Deutschland wünschen sich einheitliche Standards für Ihre Sicherheit, Quelle…), ist es auch für die Tätowierer selbst unabdingbar, eine gesetzliche Anerkennung Ihres Berufes zu erreichen.

Weitere Informationen

Für weiterführende Informationen zum Verband und die Mitgliedschaft im Bundesverband kontaktieren Sie uns